EMA-Training – eine Variante des EMS
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Wer sich mit elektrischem Muskeltraining schon einmal beschäftigt hat, dem wird das EMS-Training sicherlich ein Begriff sein. Nun taucht aber plötzlich ein neuer Begriff in diesem Zusammenhang auf – und hier ist dann vom EMA-Training die Rede. Gibt es zwischen EMS und EMA Unterschiede und worin bestehen die eigentlich?

Wann ist EMS und wann ist EMA gemeint?

Es kann schon verwirren, wenn man sich mit EMS-Training beschäftigt und plötzlich vor dem Begriff EMA steht. Der erste Eindruck ist: Das heißt doch EMS, oder irre ich mich? Fakt ist, es gibt beide Begriffe und auch ebenso dementsprechend beide Techniken. Bei der Abkürzung EMS handelt es sich für das Kurzwort für die Elektrische Muskelstimulation. Wer den Begriff EMA verwendet, meint wiederum die Elektrische Muskelaktivierung. Beide Techniken verbindet, dass eine Muskelkontraktion mittels Strom ausgelöst wird. Beim EMS wird diese Muskelkontraktion durch den sogenannten Reizstrom, also den niederfrequenten Strom, ausgelöst. Hier werden die motorischen Nerven angesprochen, die letztlich dafür zuständig sind, die Kontraktionen innerhalb der Muskulatur auszulösen.

Ist dagegen vom EMA die Rede, dann erfolgt hier die Nutzung von technisch aufwendiger erzeugten Mittelfrequenzen. Beim EMA wird die Muskelzelle angesprochen und damit durch die Einwirkung von Strom zu einer Kontraktion veranlasst. EMA sorgt für eine Zellaktivierung anstelle der Nervenaktivierung.

Die Wirkungsweisen von EMS und EMA

Unabhängig davon, ob nun letztlich mit modulierter Mittelfrequenz die Impulse innerhalb des Gewebes umgesetzt werden oder ob die Methode eher dem EMS gleich kommt – beide Versionen des Training unterschieden sich lediglich in ihrer fachlichen Definition und weniger in ihrer Wirkungsweise. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es sich bei EMA um eine Variante des EMS handelt, die allerdings mit einer anderen Technik umgesetzt wird.

EMA und EMS bringt moderne und effiziente Trainingsergebnisse

Mit EMA und EMS stehen für Trainierende neue Varianten des Körperworkouts zur Verfügung, die mittels Strom und Kontraktion der Muskulatur für sichtbare Ergebnisse sorgen. Beide Methoden haben in der Wirkung die gleichen Ergebnisse vorzuweisen und bei beiden Varianten liegt die Trainingsdauer zwischen 15 bis 25 Minuten je Trainingseinheit. Wobei längere Trainingseinheiten nicht bedeuten dass sie besser oder intensiver sind, im Gegenteil, je kürzer die Trainingszeit desto intensiver kann Trainiert werden.

Fakt ist, dass EMS im Hinblick auf das Training einfach zu größerer Popularität gelangt ist, als dies für EMA gilt. Mit beiden Methoden können interessierte Sportler ein besseres Körpergefühl erzielen und auf relativ schnelle Weise zu einer strukturierten Muskulatur gelangen. Für den Sportler unterscheiden sich die Trainingsweisen beim EMA und EMS auch nicht, lediglich wird bei beiden eine differenzierte Technik angewandt.